Alaska

Feuerland - Alaska, so hieß die Tour und natürlich mussten sollte auch uns unsere Tour ins Herz von Alaska bringen. Über den Top of the World Highway nach Tok. Von hier über den Alaska Highway nach Fairbanks. Dann über den Denali Nationalpark nach Anchorage. Ein Abstecher nach auf die Kenai-Halbinsel und dann züruck nach Whitehorse. 

Schild in Tok

An dem Schild ist durchaus was dran. Aber die Alaskaner sind trotz ihrer isolierten Lage immer noch durch und durch Amerikaner mit all Ihren Eigenheiten. Vielleicht sogar noch etwas verstärkt. 

Rastplatz

Wenn das Wetter mitspielt, gibt es durchaus was zu sehen. Hohe schneebedeckte Berge, klare Seen, Gletscher, Bären und Elche.

Murmeltier im Denali-Nationalpark

Allerdings war das Wetter leider eher von der trüben Sorte. Viel, viel Regen. Auf der Fahrt nach Sewart, südlich von Anchorage gab es dann krachende Geräusche vom Antrieb. Ich hoffte, es ist der Endantrieb, der schon längst fällig war und für den ich auch Ersatz dabei hatte. Doch es stellte sich heraus, daß das Getriebe hinüber war.

Unsere Campnachbarin, die praktischerweise mit Pik-Up aus Anchorage da war, fragte ich, ob Sie mich die 250 km nach Anchorage mitnehmen könnte. Wie Amis so sind, sagte sie gleich ja, wobei ihr wohl nicht bewußt war, daß ich mich UND mein Gespann meinte. Bevor sie sich wehren konnte, hatte ich das Gespann auf die Ladefläche gepackt.

Endantrieb

Auf der Fahrt nach Anchorage, gab es ziemliche Schleifgeräusche und mir war, als ob die Kupplung etwas unangenehm roch. Ich hielt die Luft an, daß uns die Kiste auf der Fahrt nicht zusammenkrachte aber alles ging gut und ich konnte das Gespann beim BMW-Dealer in Anchorage zur Reparatur abladen.

Schrott auf Schrott

In der Werkstatt ließ ich 400 Dollar und 4 Tage später konnten wir die letzten 1200 KM nach Whitehorse im Yukon zurücklegen.