Machupichu bis Pisco, Peru

Als wir in Cusco ankamen, wollten wir nur einige Tage bleiben, Machupichu besuchen und dann weiter nach Norden. Doch wir hatten die Rechnung ohne den Hund gemacht. Tinka durfte nicht auf den Inka-Trail und in den Zug auch nicht. Außerdem war die Eisenbahn im Streik. Irgendwie war die Sache also verzwickt. Das überlegen fiel allerdings nicht schwer, denn wir waren gut auf einem Bauernhof untergebracht, der von Gudrun und Heinz geführt wurde. Aus Deutschand kam dann auch noch die Nachricht, daß es mit einer von mir erstellten Software Probleme gab (unglaublich!) und ich erklärte mich bereit, das Problem zuhause zu lösen. So war ich 14 Tage in good old Germany, hackte am Computer rum, kümmerte mich auch noch um ein paar andere Dinge und sah zu, daß ich wieder nach Peru kam.

Wieder angekommen, war der Streik vorbei und wir konnten die Zugfahrt nach Machupichu antreten.

flugzeug.jpg (6549 Byte)zug.jpg (10147 Byte) Ankunft in Cusco und Zugfahrt nach Machupichu
 
Machupichu - die berühmteste Incaruine der Welt

Aus den wenigen geplanten Tagen in Cusco wurden insgesamt 5 Wochen. Als Dank für die Gastfreundschaft habe ich Karl-Heinz und Gudrun geschwind ein Homepage gebastelt. Diese ist zu bewundern unter www.geocities.com/naturefood.

Von Cusco ging die Fahrt weiter über Abancay nach Nasca. Es galt wieder einige 4000er Pässe zu überqueren und wir freuten uns schon aufs Meer.

pass1.jpg (9669 Byte)pass2.jpg (10322 Byte) Zwischen Puquio und Nasca
In Nasca gibt es zwei Dinge zu sehen, zum einen das Gräberfeld von Chauchillo und die Nasca-Linien.
skelett.jpg (26083 Byte) Leider ist das Gräberfeld nicht mehr wie es war. Früher saßen die Skelette im Wüstensand, heute gibt es kaum noch welche, da die meisten in irgendwelche Museen gewandert sind. Die, die noch da sind, hat man in Gruben gesetzt.
Um die Nasca-Linien zu sehen, steigt man am besten ins Flugzeug. Dachten wir. Jedenfalls stiegen wir ins Flugzeug und flogen los. Schön, die erste Geoglyphe, von denen von Däniken behauptet, sie wären von Außerirdischen erstellt, kam in Sicht. Klasse. Damit auch alle 5 Passagiere sie gut sehen konnten flog der Pilot erst ein scharfe Linkskurve und dann eine scharfe Rechtskurve. Was ich sah, war die Kotztüte. Tief durchatmen und den Blick starr auf den Horizont. Das half. Nur mit äußerster Körperbeherrschung überlebten wir die anderen 10 Figuren die nach dem gleichem Schema angeflogen wurden. Van Däniken hat auf jedenfall recht, Martina und ich stiegen wie die grünen Männchen aus dem Teil!
nascaflug.jpg (7751 Byte)nascalinien.jpg (4301 Byte) Unser Flugzeug und die nicht erkennbaren Nasca-Linien

Pisco

Zwischen Nasca und Lima liegt Pisco. Hier gibt es unter anderem den berühmten Pisco-Schnaps. Der Grund für unser kommen waren aber die Ballistas Inseln. Hier gibt es Vögel und Seehunde in Hülle und Fülle. Böse Zungen behaupten, dies sei das Galapogos für Arme. Das haut auch hin. Für ca. 10 DM wird man in ein Speedboot verfrachtet und ab geht die Post zu den Inseln.

bootsfahrt.jpg (5535 Byte)schnellboot.jpg (7140 Byte) Ballistas Inseln
seehunde.jpg (26814 Byte)
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